Dänemark – Cold Hawaii

Kaltes Hawaii

Cold Hawaii naja eigentlich nicht ganz, denn Cold Hawaii ist eigentlich noch ein Stückchen entfernt und in diesem Jahr waren wir nicht in Klitmöller surfen.
Dennoch im Vergleich zu dem echten Hawaii, was wir im Moment erleben können, ist die Küste Dänemarks unser kaltes Hawaii.

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Von Hundert auf Null.

Das ist irgendwie Dänemark für mich.
Schon zur Routine ist unsere jährliche Saison-Abschlusswoche in Hvide Sande geworden.
Hvide Sande liegt zwischen der Nordsee und dem Ringkjobing Fjord.
Ein Surfer Paradies, dass zumindestens aus Norddeutschland ziemlich schnell erreicht werden kann.
Das Gebiet bietet für alle Surfarten und Könnenstufen, sowie Vorlieben den passenden Spot.

Wenn du Lust hast kannst du mal in meinen Spotguide schauen.

Vorrausgesetzt natürlich immer das Wetter spielt mit.
Also genug Wind aber nicht zu viel, aus der richtigen Richtung. Wobei es für fast jede Richtung den passenden Spot im Umkreis von etwa 50km gibt.
Swell für die Wellenreiter am besten ohne Wind oder in guter Kombi für die Wind und Kitesurfer, die die Welle lieben.
Also gut es bleibt nach wie vor ein Natursport.
Und soviel uns die Region Ringkjobing auch zu bieten hat, so kann es auch passieren das Flaute herrscht.
Aber auch das gefällt mir hier in Dänemark.
Denn dann kann man so schön die Seele baumeln lassen, evtl Sommerliche Temperaturen im Oktober genießen.
Dieses Jahr hatten wir wieder ein wunderschönes großes Haus direkt am Fjord für das ganze Team.

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Unser Grüner Bus und noch ein paar weitere Vans konnten optimal im Großen Garten am Haus parken, mit dem Blick auf den Fjord und unserem ganz Privaten Surfspot.

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Ich habe zuvor in Deutschland für das Leibliche Wohl gesorgt und einen kompletten Bulli voll mit Futter und Getränken für das Team gepackt.
Denn das ist einer der Nachteile von Dänemark, Einkaufen ist sehr sehr teuer.
Für mich bedeutet diese Woche Runterkommen, Abschied von der Saison und den Kollegen nehmen und einmal nichts mehr planen müssen.

Work-Life-Balance, hört man ja nun sehr oft.

Definition: WorkLifeBalance ist die englische Bezeichnung für die Ausgewogenheit von Arbeits- und Privatleben. Es handelt sich hierbei um das Gleichgewicht zwischen dem zeitlichen Aufwand und der Anstrengung, die jemand der Arbeit widmet und der Zuteilung dieser beiden Faktoren zu anderen Lebensbereichen. – Quelle: Onpulson.de

Gerade von den Digitalen Nomaden.

Ich frage mich, habe ich eine gesunde Work-Life Bilanz?

6 Monate Vollgas, immer in Zingst, immer am Sportstrand Übergang 6.
Wie auf einer Insel.
Und dann 6 Monate Reisen, Träume erfüllen, nichts tun müssen, die Welt entdecken.
Surfen, Surfen, Surfen.
Dem Deutschen Winter entfliehen, der grauen Zeit.
Klingt doch wie ein sehr großes Plus.
Und ein großes Minus? Keine Homebase zu haben.
Ist das für mich schon ein Minus oder noch ein Plus?
Seit bald 3 Jahren lebe ich nun in einem Van oder in einer Travelunterkunft.
Auch das passiert in Dänemark, der Kopf hat plötzlich wieder Platz um an sich selber zu denken.
Was wird der Winter bringen, was muss ich alles bedenken, erledigen und planen.
Wo lasse ich meinen Bus, meine Sachen, wie kommt man zu seinen nächsten Reisezielen.
Was braucht man alles auf langen Reisen, was darf nicht vergessen werden, reicht mein Geld?
Und dann ist man plötzlich wieder voll drin in der Winterpause.
Spaziergänge an der Nordsee, legendäre aber überteuerte Hot Dogs, wilde Hauspartys, geile Surfsessions, chillige Sofaabende.

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Danke Dänemark!
Und Tschüß ich bin dann mal wieder weg!

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