Gibraltar

1 Tag in England

wir hatten kein Bock mehr auf Spanien und haben nen Kurztrip auf Englischen Boden gemacht.
Nein im Ernst wir sind Sau gerne in Spanien aber wenns dann mal nen Windlosen Tag gibt, empfehle ich einen Besuch von Gibraltar.
Den großen Grünen haben wir vor der Grenze also auf der Spanischen Seit auf einem Parkplatz stehen gelassen, hat gerade mal ne Parkgebühr von 16,60€ am Tag gekostet! Ein Schnäppchen.
Zu Fuß und mit unseren Reisepässen bewaffnet sind wir dann durch die Grenzkontrolle gewandert, mit uns viele viele andere auch. Die meisten sahen aber eher nach Einwohnern und Menschen die Dinge zu erledigen haben als wie Touristen aus.
Als der Grenzmitarbeiter unsere Pässe checkte, waren wir zwischen all den anderen die einzigen die an der Seite warten musste und das recht unfreundlich. Ganz kurz überlegten wir ob wir irgendetwas verpasst hätten. Mit leichten Herzklopfen nahmen wir nach ein paar Minuten unsere Pässe wieder in Empfang und durften das Land wechseln.
Manus Passnummer existiert wohl noch mal und die Identität musste erst mal überprüft werden.
Nächste Hürde wann dann ein Fußweg, der durch ein Tor verschlossen war und mit Polizisten extra abgesichert, wir erkannten das auf der anderen Seite eine Fluglandebahn unseren Weg durchquerte und gleich wohl ein Flugzeug landen würde.

 

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Im Ernst, das ist der coolste Flughafen den ich je gesehen habe und tatsächlich landete direkt vor unserer Nase ein Passagierflugzeug.
Sicherlich nicht ganz uninteressant für Flüge, wenn man nach Tarifa will. Sollte man auf dem Schirm haben.
Wir gingen also danach zu Fuß über die Landebahn und waren auf Gibraltar. Größer als ich es mir vorgestellt hatte.
Das erste was Englisch auffiel war die Währung, hier gilt nicht der Euro sondern Pfund.
Es wird Englisch gesprochen und es gibt rote Telefonzellen.

 

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Wir marschierten drauf los und schauten uns den Hafen an, von dort aus gingen wir zur Seilbahn, die einen hoch auf den Upper Rock bringt. Sollte pro Person 12,50€ kosten also beschlossen wir zu Fuß zu gehen.
Und das war herrlich und machbar.
Im Endeffekt mussten wir 1€ pro Person zahlen um in das Naturschutzgebiet laufen zu dürfen.
Und dort durften wir erstens die Grandiose Aussicht auf Gibraltar, Spanien und Marokko genießen und die vielen berühmt berüchtigten Affen kennenlernen.

DCIM100MEDIA

 

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Zurück im Tal erkundeten wir das Zentrum von Gibraltar, klein niedlich, verwinkelt, kolonial und wahnsinnig viele Geschäfte!
Hier kann man alles kaufen und bestimmt ziemlich günstig. Wir haben uns nicht in den Shoppingwahn reißen lassen aber die Alkohol und Zigaretten preise waren schon extrem verlockend.
Die komplette Insel lässt noch heute erkennen, dass die Engländer Gibraltar als wichtigen Militärischen Stützpunkt ausgebaut hatten. Man kommt nicht drumherum Interesse zu entwickeln, was hier mal abgelaufen ist. Und wer sich stark fürs solche Dinge interessiert, der kann hier einiges entdecken und viele alte Stützpunkte, Bunker etc. besichtigen.
Am Ende eines solchen Tages sollte man sich dann vielleicht noch in einem Typischen Pub einfinden und eine Portion Fish und Chips ordern.
Die Ausreise funktionierte auch problemlos, man passiert ein Tor und schwuppt ist man wieder in Spanien.
Wir zwei verrückten wollten aber noch vor Einbruch der Dunkelheit zurück nach Tarifa.
(Psst. Unsere Kennzeichenbeleuchtung funktioniert seit dem ersten Tag der Reise nicht und den Spaniern ist das ziemlich wichtig)
Übrigens die Straße zwischen Tarifa und Algeciras ist die schönste die wir auf unsere Route bislang gefahren sind!!!

 

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