Leben im Surfer Bus

Leben im Surfer Bus

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Wie es ist im Surfer Bus zu leben…
begrenzt und gleichzeitig unbegrenzt!
Ich musste mir ziemlich genau überlegen, welche Dinge ich schön finde, welche Dinge praktisch sind und was davon wirklich nötig ist.
Ich habe jetzt ein Schlafzimmer, das mein Bett enthält und über mir ist eine schöne Dachluke.
Das Bett ist groß und gemütlich und man fühlt sich sehr beschützt in der Koje.

 

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Ein wahnsinniges Feeling so dicht mit der Natur verbunden zu sein.
Dann gibt es ein Wohnzimmer, in dem wir abends auf dem Sofa chillen, lesen, quatschen und super gerne Filme schauen. Von der Festplatte, denn Fernsehen haben wir nicht und Internet ist auf 8GB in Deutschland begrenzt.
Die Küche ist klein und hat eigentlich zu wenig Ablagefläche aber es nötigt mich jeden Tag Ordnung zu machen.
Kochen geht über 2 Gasplatten, der Kühlschrank läuft über Strom.
Ich liebe es zu kochen…in meinem früheren Wohnungsmieter Leben, hatte ich schöne praktische Küchen und jede menge Gimmicks, 20 Kochbücher etc..
Da musste ich mich erst mal umstellen und meine Leidenschaft wieder entdecken.
Coole Gerichte auf 2Platten und dazu möglichst Reisebudget freundlich.

Surfdaplanet.de Rezepte

 

Frischwasser können wir 90L tanken und in der Küche im normalen Waschbecken nutzen.
Wenn ich friere schmeiße ich die Heizung an und kann den Bus zur Sauna verwandeln.
Im hinteren Teil und unter dem Schlafzimmer ist eine große Heckgarage, in der all unser Surfstuff platz findet.
Ein SUP, zwei Wundsurfboards, Segel und Masten, meine Kites und Boards, Wellenreiter…

 

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Und ich habe einen Garten den ich beliebig nach meinen Wünschen verändern kann.
Was will man mehr?

 

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Ok, ich habe kein Bad, vielleicht ist es aufgefallen bei der Aufzählung.
Aber auch da der Vorteil, ich muss es nicht putzen!
Toilettengänge müssen halt gut geplant sein.
Strom produzieren wir beim fahren oder mit den Solarpaneelen auf dem Dach.
Schönes Gefühl keinen Stromanbieter haben zu müssen.

Mittlerweile lebe ich seit 2 Jahren im Bus und für mich bedeutet es Freiheit!
Defintiv mehr Freiheit als ein Einschränkung, ja vielleicht bin ich dadurch ein Hippi vielleicht auch ein Gipsy aber das ist Ok.
Dafür habe ich mich ja entschieden.

Jetzt gerade sitze ich auf meinem Sofa, die Schiebetür ist offen eine leichte Brise kommt rein und kleine schöne Sonnenstrahlen, die Vögel zwitschern und ich überlege wie ich dir noch mitteilen kann das das hier gerade perfekt ist.

 

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Träumst du auch von so einem Leben?
Wo vor hättest du am meisten Angst oder auf was könntest du auf keinen Fall verzichten?

Aloha Jenni

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17 comments on “Leben im Surfer Bus

  1. Hey Jenni,
    ein perfektes Zuhause hast du da! Ich kann mir keine bessere Art des Reisens vorstellen. Die Nähe zur Natur ist einfach unfassbar schön. Und diese Freiheit! Wo hat man schon die Möglichkeit, spontan seinen Wohnort zu ändern?

    Lieben Gruß
    Elisa

    1. Liebe Elisa,
      Du hast es erkannt!
      Wir waren zu letzt 3 Monate entlang der Portugiesischen und Spanischen Küste unterwegs und täglich gab es die Freiheit zu entscheiden entdecken wir was neues oder bleiben wir noch hier!
      Grüße Jenni

  2. Das ist tatsächlich ein sehr spannendes und cooles leben. Ich finde surfen ja sowieso sehr spannend, muss es auf jeden Fall Mal erlernen. Bisher bin ich allerdings nur beim Tauchen hängen geblieben. Welchen Ort würdest du zum erlernen empfehlen?

    Ich würde niemals alleine in so einem Camper durchstarten, da hätte ich zu viel Angst. Und den richtigen Reisepartner habe ich noch nicht gefunden. Aber verzichten könnte ich auf vieles. Meistens, wenn ich für längere Zeit wegfahre, merke ich, wie wenig mir die zurückgebliebenen Sachen fehlen. Meistens weiß ich gar nicht mehr so genau, was ich zurück gelassen habe.

    Weiterhin viel Spaß beim Reisen
    Liebe Grüße
    Iza von Unsettled Destination

    1. Liebe Iza,

      ja wenn man sich erstmal entspannt merkt man wie wenig man wirklich barucht.
      aber das muss man sich zwischendrin immer mal wieder bewusst machen.

      Zum Wellenreiten lernen würde ich dir Portugal z.B. baleal/Peniche empfehlen oder Fuerteventura, da waren wir gerade erst!

      Liebe Grüße Jenni

  3. Wunderbar!

    Ich habe drei Monate in Neuseeland in einem Van „gehaust“ und es war wunderbar!
    Und nun in Kanada werde ich auch wieder im Auto leben (zumindest im Sommer) oder wenn ich was günstiges finde sogar in einem Bus.

    Ich mag solche Busse total gerne und könnte mir per gut vorstellen in einem Bus zu leben, vielleicht nicht für immer aber definitiv für eine ganze Weile 🙂

    Ich werde mich mal noch ein bisschen durch Deinen Blog lesen, gefällt mir richtig gut!

    Viele Grüße
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      für immer kommt das für mich auch nicht in Frage und jetzt mal für ein paar Monate eine eigene Wohnung auf Fuerteventura zu haben kann ich auch richtig schön geniessen aber tatsächlich freue ich mich auch wieder auf den Grünen! Liebe Grüße

  4. Wow, in einem Bus die Welt entdecken ist schon seit langem ein Traum von mir, der hoffentlich 2017 Realität wird. Bis dahin hole ich mir ganz viel Inspiration auf deiner Seite. 🙂

    Lieben Gruß,
    Sarah

  5. Wow, zwei Jahre?! Das ist echt eine lange Zeit. Hört sich auch wirklich schön und sehr gemütlich an, euer Gefährt 🙂 Ich glaube, am meisten würde ich meine heimische Dusche vermissen, wenn ich so unterwegs wäre. Mein Freund hat letztes Jahr sein Auto so umgebaut, dass wir im Kofferraum schlafen können, und so waren wir im Sommer auch für ein Wochenende unterwegs, in der Sächsischen Schweiz. Haben uns morgens dann in der Elbe gebadet – aber ich war doch froh, am Sonntagabend wieder unter die warme Dusche hüpfen zu können…

    1. Liebe Ariane,
      Du hast recht ne eigene Dusche fehlt schon manchmal aber noch mehr die Toilette vor allem wenns draußen dunkel ist und regnet!
      Im Sommer an der Surfschule gehen wir bei einem benachbarten Hotel in den Spa zu Duschen, hat auch was für sich oder 🙂

  6. Woooow…du lebst seit 2 Jahren in einem Bus? Cool!
    Ich finde das Bett sieht echt richtig gemütlich aus. 🙂
    Für eine Weile könnte ich mir das auch gut vorstellen…und dann durch ganz Europa touren. Herrlich.
    Echt cool das ihr auch euren Strom selber herstellen könnt. Daumen hoch! 🙂

  7. cool, das würde ich ja auch gern mal machen, aber erstmal nur für 2-3 Wochen
    ein bischen kenne ich das vom Campen, aber im Wohnwagen haben wir dann glaube ich doch mehr (unnötiges) Zeug und sind vor Allem immer auf Campingplätzen
    lg

    1. Liebe Melli,
      Es muss ja nicht immer gleich so radikal sein!
      Ein Urlaub im Womo kann ich nur empfehlen und mit der Zeit was man auch was man alles so braucht und was nicht!

      Liebe Grüße Jenni

  8. Wow, Du lebst den Traum! Ich habe vor 7 Jahren 8 Monate in einem Ford Falcon gelebt mit 1 – 2 Zelten als Ausweitung (wir waren zu 3. – 5. unterwegs) und bin durch Australien gereist. Die schönste Zeit überhaupt. Die Freiheit jeden Tag aufs Neue bestimmen zu können wohin man fährt und wie der Tag aussieht – einfach toll. Zudem hab ich es als sehr befreiend empfunden nur einen Rucksack voller Dinge zu besitzen. Ich weiß, dass das Ganze nicht immer heiter Sonnenschein ist und dass es auch mal nicht so tolle Tage gibt. Aber das gehört dazu! Daumen hoch und weiter so von meiner Seite!
    Liebe Grüße,
    Kerstin

    1. Aloha Kerstin,
      Danke für deinen Kommentar und deine Story klingt sehr spannend und nach einer genialen Zeit!

      Liebe Grüße

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