Reisebericht Kap Verden Insel Sal

Reisebericht Kap Verden Insel Sal

CABO VERDE – No Stress

Nachdem der Europatrip recht kurz ausgefallen ist, musste ein neues Ziel her.
Wir entschieden uns für die Kapverdische Insel Sal, 550km vor der Küste Senegals.
Die kleine Wüsteninsel überzeugt mit 360 Sonnentage und einer Wassertemperatur von 24 Grad.
Die Windstatistik versprach uns für die Monate Januar-März im Schnitt 15Knoten.
Also Boardbags gepackt und über TUIfly.com  Flüge zu einem guten Preis gebucht.
Wir haben zu zweit + 2 mal Surfgepäck ca. 1000€ bezahlt und es wäre noch deutlich günstiger gegangen.
So und nun finde mal jemanden der dich mit 2 Großen Windsurfbags und dem üblichen Gepäck zum um 3 Uhr Nachtzeit 300Km zum Düsseldorfer Flughafen fährt.
Die Probleme wenn man man mit einem Windsurfer reist.
Nun kommt aber ein ganz ehrlich gemeintes Lob an die Deutsche Bahn…mit zitternden Knien haben wir es am Abend vor Abflug mit unserem Gepäck in den Nachtzug nach Airport Düsseldorf gewagt.
Für 49€ zu zweit! haben wir das komplette Fahrradabteil in Beschlag genommen und sind obwohl der Zug am Ende gerappelt voll war sehr freundlich behandelt worden.
Mein Fazit: Nimm die Bahn!
So landetet wir am Ende Gesund und Munter auf der Insel Sal und lernten sofort die No Stress Mentalität kennen.
Die Taxi Fahrer waren sich einig, dass das Material in ein kleines Auto passt und so fuhren Manu und ich in einem Taxi und unser Gepäck, welches 3m aus dem Kofferraum ragte, in einem anderen Taxi in die Stadt Santa Maria.
Unterkunft hatte wir schon 3 Wochen vor Abflug über die Firma Sal4Rent per Mail versucht zu organisieren und auch da zeigt sich: No Stress, nix ist geregelt aber am Ende haben wir eine Wohnung.
Für das Apartment zahlten wir im ersten Monat 250€ Miete, fand ich sehr günstig.
Leider kam der Hammer mit der Nebenkostenabrechnung, Wasser und Strom sind auf der kleinen Insel sehr teuer und so konnten wir nochmal 200€ drauf rechnen.
Das zweite Apartment war dann die Bombe, erste Strandlage, Sonnenbalkon, extra Schlafzimmer für unsere Besucher und wir mussten 400€ zahlen.
Kleiner Nachteil am Rande, man kann spielend leicht auf den Balkon klettern und uns an einem Abend den Neo und Boardshoarts klauen und an einem anderen Abend die Tür aufbrechen und die Bude durchwühlen.
Glück im Unglück es fehlte erstaunlich wenig.
Vor Ort kann man eigentlich mit jeder EC-Karte Geld abheben, kostet dann eine Gebühr con ca 2€ oder ihr macht es wie ich und hebt Geld mit der Visa Karte von der DKB ab, dann ist es komplett Kostenlos.

 

WELTWEIT KOSTENLOS Bargeld abheben – Das geht nur mit dem DKB-CashKonto. Jetzt beantragen!

Wir fuhren fast täglich zum Kitebeach um Kiten und Windsurfen zu gehen
Taxi fahren war ziemlich günstig und da wir uns häufig mit anderen Surfern ein Pickup Taxi teilten, kostete eine Fahrt häufig nur einen Euro.
Mehr zum Kitebeach und den anderen Spots dieser Insel findest du hier…Spotguide Cabo Verde
Das stressige komm in meinem Shop und kaufe was für meine Familie, die Mutter ist krank Gequatsche lies mit dem täglich dunkler werdenden Teint mehr und mehr nach.
No Stress wie so oft gesagt war bei den Souveniershop Händler die sich Shop an Shop reihen kein Thema.
Grundsätzlich waren die Einheimischen aber Freundlich, aber nicht immer unbedingt Hilfsbereit.
Es wird Portugiesisch gesprochen viele können aber auch sehr gut Englisch, zu mindestens soviel das es für das Wichtigste reicht.
Auf der Insel leben neben den Kapverdiern, viele Senegalesen und Nigerianer, Italiener und Chinesen.
Die Chinesen sieht man selten auf der Straße, sie arbeiten viel und sprechen kein Wort Englisch.
Dafür gibt es in Santa Maria gefühlte 50 China Supermarkts, die bis zu 50% günstiger sind.
Einkaufen ist teuer auf der Insel und vieles gibt es nicht, vor allem frisches Obst und Gemüse ist rar und teuer.

Dafür bekommt man jeden Tag ab 11Uhr frischen Fisch am Pier, wir zahlten für den Kilo Fisch 3€.
Unschlagbar!
Wein konntest du auch nicht bezahlen dafür gab es unseren Lieblings Havana für 10€ die Flasche statt wie in Deutschland für 18€.
Essen gingen wir häufig in einem Restaurant für Einheimische, die hatten einen Grill auf dem Dach und man konnte zwischen Fisch, Huhn und Schweinefleisch entscheiden, dazu gab es Reis und Pommes.
Die Portion war groß und kostete nur 3,50€.
Auch an der Surfstation von Angulo haben wir häufig gesessen, zum einen konnte man das Surfertreiben beobachten zum anderen gab es einen unglaublich guten Burger für 5€ und sehr gute Pizzen.
Im Calema im Zentrum von Santa Maria, haben wir den einen oder anderen Caipirinha konsumiert.
Von 18-22 Uhr war dort täglich Happy Hour und der Caipi kostete nur 1,50€…macht aber auf Dauer glaube ich Blind.
Einen Tag benötigten wir um mit einem gemieteten Pickup die komplette Insel zu erforschen.
Kostenpunkt 50€ und ne lustige Mietaktion von einem Ortsansässigen Polizisten.
Versicherungen gibt es nicht, ist ja bei nur einer großen Straße nicht nötig.
Die Hauptstadt Espargos ließen wir etwas außen vor, wir fuhren durch die Hafenstadt Palmiera und man konnte deutlich die einfachen und zum Teil sehr armen Verhältnisse sehen.
Nach einer Strecke durch die Wüste und leichter Unsicherheit ob wir richtig sind kamen wir zu der Lagune Buracona „Das magische blaue Auge“.
Da es ein diesiger Tag war sahen wir leider nur ein tiefes schwarzes Loch.
Wir fuhren weiter zu der Salina Pedra de Lume wo man in einem Salzwasserbecken schwimmen gehen kann. Ich war sehr erstaunt über die Erdwärme die man am Boden der Salina spüren konnte.
Es fühlte sich sehr wohltuend an und war auch sehr witzig, da man aufgrund des hohen Salz Gehaltes auf der Wasseroberfläche treibt.
Zum Schluss fuhren wir zur Shark Bay, eine Bucht in der zu bestimmten Zeiten kleine Haie kommen.
Der Wasserstand war sehr niedrig und man musste weit rausgehen um dann endlich viele kleine Haie in unmittelbarer Nähe bestaunen zu können.

Ich muss sagen Sal ist nicht die schönste Insel der Welt aber für das nächste Fernziel und den Surfbedingungen sehr zu empfehlen, nur würde ich nie wieder für eine so lange Zeit dorthin reisen.
Dafür fehlten mir Kulinarische Möglichkeiten und auch an Freizeitbetätigungen, abgesehen vom Surfen mangelte es mir.

Lies dir auch meine Ultimativen Tipps für Santa Maria durch!

surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de surfdaplanet.de

Bitte liken, wenns gefällt!

3 comments on “Reisebericht Kap Verden Insel Sal

  1. Hallo, liebe Jenni, erst einmal Hut ab vor Deiner Entscheidung, Job und Wohnung aufzugeben und Deinen Träumen nachzugehen. Ein sehr inspirierender Blog! Die Kapverden würde ich auch gerne einmal ansteuern, allerdings eher zum Wandern, da ich auf dem Surfbrett eine Niete bin. Vielleicht sollte ich nochmal Unterricht nehmen, bei Dir an der Ostsee? Liebe Grüße, Alexandra

    1. Liebe Alexandra!
      Du bist bei uns in Zingst immer herzlich willkommen aber mit dem Wellenreiten wird es schwierig auf der Ostsee…wir können dir aber gerne beim Kiten, windsurfen oder SUPén helfen (aber das machst du doch schon oder?)
      Also ob die Insel Sal so zum wandern einlädt weiß ich ehrlich gesagt nicht…ist schon sehr sehr karg… Liebe Grüße

  2. 😀 ohje, dass die Cocktails blind machen, kann ich nur bestätigen!
    Sal klingt super, wenn man surfen will. Falls ich mich irgendwann nochmal traue und noch einen Surfkurs mache und irgendwann dann vielleicht ein bisschen surfen kann, dann fliege ich auch noch nach Sal!
    Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.